VfR Goldbach II gegen TV Aschaffenburg: 2:3
Bericht unseres Betreuers Oskar Zidaric:
Viele Unsicherheiten und Abspielfehler prägten die Anfangsminuten auf beiden Seiten. Die Wichtigkeit dieses Spieles war beiden Mannschaften anzumerken. Ein harmloser Freistoß ca. 23 Meter vor unserem Tor nutzte Mehmet Kaplan und zog einfach ab. Unsere Hintermannschaft hatte sich noch nicht positioniert und so flog der Ball an Freund und Feind vorbei ins Tor. Dennoch konnte der TVA nicht nachlegen. Im Gegenteil: Robert Ströhle hatte den Ausgleich auf dem Kopf, doch der Torhüter des TV lenkte den Ball mit einer Glanzparade an die Latte.
Mit diesem 0:1 ging es in die Kabinen. Das gleiche Bild bot sich in der 2. Halbzeit. Nur durch individuelle Fehler auf beiden Seiten ergaben sich zwangsläufig Torchancen. So auch das 2:0 für den Gast. Ein Querpass an der Mittellinie, der vom Gegner abgefangen wurde, ermöglichte den zweiten Treffer des TVA. Aber unsere Mannschaft steckte nicht auf. Der Knackpunkt war das nicht anerkannte reguläre Tor unseres Jugendspielers Marcel Geis, dessen missglückte Flanke sich hinter dem gegnerischen Keeper ins Netz senkte. Der Schiedsrichter erkannte aus nicht erklärbaren Gründen diesen Treffer wegen einer angeblichen "Abseitsstellung" nicht an.
Quasi im Gegenzug machten die Turner das 3:0!!!! Spätestens jetzt gingen die Köpfe unserer Truppe nach unten. Die TVA`ler wollten jetzt das Ergebnis verwalten und zwangsläufig fiel der Anschlusstreffer durch unseren Jugendspieler Jan Albert. Durch verletzungsbedingte und taktische Auswechselungen kam noch einmal frischer Wind in unser Angriffsspiel. Martin Storjohann hatte das 3:2 auf dem Fuss, doch leider vergab er freistehend 5 Meter vor dem Tor. Kurz darauf verkürzten wir abermals durch Jan Albert.auf 3:2! Ein Sonderlob für unseren Nachwuchsmann, der wiederholt schon hervorragend unsere Zweite verstärkte! Spätestens jetzt bäumten wir uns noch einmal auf, aber dieses Aufbäumen kam leider zu spät. Der sich dem schlechten Kreisklassenspiel anpassende Schiri pfiff die Partie pünktlich ab. Zwei, drei Minuten Nachspielzeit hätten uns vielleicht noch einen Punkt gegen die jetzt konfus agierenden Gäste beschert. Aber wenn man realistisch ist, hätte uns dieser Punkt auch nur moralisch weitergeholfen. Wenn man als Tabellenletzter gegen den Vorletzten zu Hause verlier, brechen harte Zeiten an.
Nichts desto trotz können wir diese Scharte im kommenden Heimspiel gegen die ebenfalls nicht in Tritt kommenden Oberbessenbacher auswetzen.